In den vergangenen Monaten gab es in Eilendorf lebhafte Diskussion um die geplante Unterbringung von 45 Flüchtlingen in Wohnungen in der Hansmannstraße. In Eilendorf sind in der Vergangenheit immer wieder Menschen aufgenommen worden, die aus verschiedenen Gründen die frühere Heimat verlassen haben. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass das Zusammenleben besser gelingt, wenn man sich begegnet, Vorurteile überwindet und Gemeinsamkeiten entdeckt. Die Flüchtlinge kommen aus bedrückenden Situationen, die sie
veranlasst haben, ihre Heimat zu verlassen. Als Heimatlose sind sie auf unsere Annahme und Gastfreundschaft angewiesen.
Daher beziehen wir als Bürgerinnen und Bürger von Eilendorf Stellung:
Wir wollen den Flüchtlingen, die demnächst in der Hansmannstraße wohnen werden, mit Respekt, Offenheit und Freundlichkeit begegnen. Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger Eilendorfs ein, sich dieser Grundhaltung anzuschließen. Zustimmungserklärungen zu Veröffentlichung als Erstunterzeichner bitte mit vollständigem Namen und Anschrift und eventuell Funktion im Verein/Institution an: EILENDORFER BÜNDINS FÜR INTEGRATION